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Characteristics of Tetraodon nigroviridis

Tetraodon nigroviridis

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44 Pictures of this fish from our forum users

scientific name

Tetraodon nigroviridis

German Name

Grüner Kugelfisch

English Name

Green spotted pufferfish

Synonym

Tetraodon potamophilus, Tetraodon simulans, Arothron simulans

First characterisation

1822, Marion de Procé

Identification

Fish size

~ 14 cm

Anusfin

10 - 12

Backfin

12 - 14

Grüner Rücken mit mehr oder weniger gleichgroßen schwarzen Punkten.

 Zu Verwechslungsmöglichkeiten siehe T. kretamensis und vor allem T. sabahensis!

"(...) nasal organ a tentacle, at least distal half of which is divided into two flattened and broadened lobes; apposed surfaces of lobes often with spongy tissue (...) Colour in alcohol. - (...) caudal fin mostly with 1-8 (m 3,8) dark transverse bands (in 65% of 60 specimens)" (Dekkers 1975, S. 125)

 "Back and sides with more or less regular, rounded spots which are more or less evenly scattered, never forming broad blotches or transverse bars on back" (Kottelat (u.a.) 1993, S. 175)

 

 

Watertype

Brackish water

temperature

24 °C - 28 °C

Fishfood

snails
small crustacean
fishfins

Basin size

66 imp.gal.

Howto

Tetraodon nigroviridis ist ein bis zu 14 cm großer Brackwasserkugelfisch aus Asien. Er kommt dort in den verschiedenen Salzkonzentrationen in den Bereichen der Mangrovenwälder vor, dringt jedoch auch bis ins Süßwasser der Flüsse ein. Für Tetraodon nigroviridis eignet sich am besten eine schwankende Salzkonzentration von einem viertel bis einem drittel Seewasser. Dies entspricht ca. 8-11 Gramm Salz auf einen Liter Wasser. Einige Halter bevorzugen geringere Salzkonzentrationen von ca. 15 Gramm auf 10 Liter Wasser, exakte Angaben sind hier nicht zu machen. Fakt ist, dass Tetraodon nigroviridis in reinem Süßwasser zu Kümmerwuchs neigt und krankheitsanfälliger ist, auch Meerwasser scheint für längere Zeit nicht ideal zu sein. Bei regelmäßigem Wasserwechsel sollte der Salzgehalt des Beckens immer wieder etwas verändert werden.
Leider gedeihen bei solchen Verhältnissen (zumindest in den salzigeren Phasen) keine der in der Regel im Handel erhältlichen höheren Aquarienpflanzen bzw. sie kümmern stark. Ihr Platz wird im Brackwasseraquarium bald von diversen Algen eingenommen. Daneben besteht die Möglichkeit, ein großes offenes Aquarium mit Mangrovenbewuchs einzurichten, hierbei sollte jedoch bedacht werden, das Tetraodon nigroviridis ein recht guter Springer ist.
Das Wasser sollte 25-28 °C haben und gut durchlüftet werden. Eine starke Filterung ist auch bei diesen Kugelfischen aufgrund des hohen Stoffwechsels wichtig.
Die Hauptnahrung müssen, aufgrund des sonst ungehemmten Zahnwuchses, Schnecken bilden. Daneben können Garnelen (als Lebendfutter oder als Frostfutter), Krebstiere wie z.B. Bachflohkrebse oder Kellerasseln gefüttert werden, auch Schaben und diverse andere Insekten werden gefressen, wichtig ist, dass es etwas zu „beißen“ gibt. Es muss jedoch nicht nur hartschalige Nahrung sein, so können die Fische zusätzlich mit Muschelfleisch gefüttert werden, auch Regenwürmer werden nicht verschmäht, sowie auch anderes Lebend- und Frostfutter aus dem Süß- und Meerwasser.
Eine Vergesellschaften mit anderen Fischen sollte bei Tetraodon nigroviridis nicht unbedingt versucht werden, da sie im Alter doch recht aggressiv wird.
Für eine kleine Gruppe sollte ein Becken ab 250 Litern mit vielen Versteckmöglichkeiten in Form von Steinaufbauten zur Verfügung stehen.
Pawel Jürgen Jaskolka

Die Art wird in den U.S.A. seit kurzem kommerziell gezüchtet, da es eine große Nachfrage sowohl der dortigen Aquarianer als auch der dortigen Genomorscher gibt (die Art hat unter allen Wirbeltieren das kleinste Genom, was sie für diese Forschung besonders interessant macht). Es wird als bewiesen angesehen, dass die Art in der Natur im Meerwasser ablaicht, da extrahiertes Sperma dieser Art sich nur im Meerwasser normal verhielt:

"We were getting sperm out of the males if we lightly sqeezed them, so I decided to check it for motolity in various tipes of water. In freshwater it barely moved, in brackish it was sluggish, but in full-strength seawater it was actively swimming around looking for an egg! This told us that, in nature, spotted green puffers spawn in marine conditions." (Watson 2009, S. 100)

Da verschiedene Versuche zur natürlich Nachzucht fehlschlugen, züchtet man die Tiere nun, indem den Weibchen Hormone direkt in die noch im Bauch befindlichen Eier gespritzt werden (selbst für die künstliche Fischzucht unüblich; üblicherweise werden die Hormone muskular gespritzt, was aber laut Watson nicht funktionieren soll). Auf diese weise laichen die Fische kurz darauf mit den Männchen ab. Da dies aber nicht zur gewünschten Schlupfzahl führt, werden sowohl so präparierte Weibchen als auch Männchen abgestreift und die Eier dann künstlich befruchtet. Die Weibchen produzieren dabei bis zu 7000 Eier (vergl. ders. S. 100-101). 

 

 

 

Special

Diese Art ist bewiesenermaßen giftig.

"The toxicity of the freshwater pufferfish Tetraodon nigroviridis and T. steindachneri was determined. All samples were toxic and marked variation of toxicity among individuals was observed. T. nigroviridis was the most toxic species. In both species highest concentration of the toxin was found in the skin (...) T. fangi was reported as a cause of food poisoning and the toxicity was lower than the two species reported here (...)" (Saitanu 1992, S. 383+385)


Last updated:

23-12-2009 22:01

Created:

12-04-2007 14:13

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