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Characteristics of Colomesus asellus

Colomesus asellus

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scientific name

Colomesus asellus

German Name

Asselkugelfisch

English Name

Assel puffer or Amazon puffer

First characterisation

1848 von Müller & Troschel

Identification

Fish size

~ 8 cm

Grünlich grau schimmernde Grundfärbung mit 5 breiten, dunklen, regelmäßig verteilten Querstrichen. Nasalorgan ist im Verhältnis zum Körpers recht groß.

 

 

Watertype

Freshwater

temperature

22 °C - 28 °C

Fishfood

snails
small crustacean
few fish

Basin size

110 imp.gal.

Howto

Die Frage, ob Colomesus asellus in einem Aquarium überhaupt artgerecht gepflegt werden kann ist unter Aquarianern sehr umstritten. Auf jeden Fall stellt diese Art den Pfleger vor einige Probleme.
Die in der Fachliteratur angegebene Maximalgröße von 14 cm erreichen die Tiere im Aquarium grundsätzlich nicht. Die meisten Exemplare erreichen nur eine Größe von etwa 8 cm, weshalb einige Aquarianer vermuten, dass sich die Tiere in Gefangenschaft nicht vollkommen normal entwickeln.
Der Asselkugelfisch scheint, trotz seiner geringen Größe, ein enormes Schwimmbedürfnis zu haben. Selbst in großzügig dimensionierten Becken schwimmen die Tiere oft stundenlang apathisch die Scheibe entlang. Haltungsberichte verschiedener Pfleger lassen vermuten, dass man diesem krankhaft anmutenden Verhalten durch eine dichte Bepflanzung zumindest teilweise entgegenwirken kann. Verkrautete Gewässer und eine Schwimmpflanzendecke scheinen beruhigend auf die Tiere zu wirken. Eventuell lässt sich dieser Effekt auch noch durch das Einbringen von Wurzeln unterstützen. Zweifelsfrei belegt ist diese Theorie aber noch nicht.
An den Bodengrund stellt diese Art keine besonderen Ansprüche. Allerdings ist bei Kugelfisch-Becken generell Sand geeigneter als Kies, da man dort leichter Futterreste, wie leere Schneckenhäuser oder nur halb gefressene Schnecken, entfernen kann.
Des weiteren gestaltet sich die Fütterung bei Colomesus asellus als schwierig. Es wird oft berichtet, dass die Tiere nur ungerne oder garnicht Schnecken fressen. Doch selbst bei Exemplaren, die fast ausschließlich mit Schnecken ernährt werden, kommt es häufig vor, dass sich die Zähne der Tiere übermäßig entwickeln. Daher geht man davon aus, dass sich der Asselkugelfisch in freier Wildbahn die Zähne nicht ausschließlich am Futter abnutzt. Welcher Faktor dabei aber noch eine Rolle spielt, ist bisher nicht bekannt.
Letztlich ist noch zu sagen, dass diese Art besonders krankheitsanfällig zu sein scheint. Oft sieht man in Händlerbecken schon sichtbar erkrankte Exemplare.
Laut Fachliteratur ist aber auch bei gesunden Exemplaren besonders darauf zu achten, dass die Tiere nicht mit auch nur latent befallenen Mitbewohnern in Berührung kommen. Diese Gefahr ist besonders groß, wenn man neue Tiere in ein bereits mit Asselkugelfischen besetztes Becken einbringt.
Sowohl innerartlich als auch gegenüber anderen Aquarienbewohnern verhalten sich die Tiere relativ friedlich. Von einer Vergesellschaftung mit Schnecken oder Garnelen ist aber natürlich, wie bei allen anderen Kugelfischen auch, abzusehen.
Wenn man all diese Faktoren in Betracht zieht sollte man davon absehen Exemplare dieser Art anzuschaffen, da es für die Aquaristik wesentlich geeignetere Arten gibt.

Special

Es ist mitlerweise bewiesen worden, dass diese Art giftig ist. Bei dem aus mehreren Fischen extrahierten Gift handelt es sich um Saxitoxin. Vergiftungen scheinen bisher aber noch keine bekannt geworden zu sein.

"We evaluated toxicity in extracts of twenty-four C. asellus specimens collected at Tocantins River in the town harbor of Cametá, Pará State, Brazil, and identified for the first time the components responsible for its toxicity as being different from tetrodotoxin (TTX), the well-known toxin isolated from puffer fish. (...) Therefore, our results clearly demonstrated that saxitoxin (STX) is the main toxic component of C. asellus. The presence of STX in C. asellus extracts was confirmed by mass spectroscopy. (...) In spite of there being no reports of food poisonings or even consumption of freshwater puffers by people in the Amazon region, we strongly recommend that consumption of the Brazilian puffer fish C. asellus should be avoided. (Freitas 2006, S. 153-155)

Last updated:

23-12-2009 22:52

Created:

12-04-2007 14:13

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