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Characteristics of Monotrete palembangensis

Monotrete palembangensis

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scientific name

Monotrete palembangensis

German Name

Echter Palembangkugelfisch

English Name

Real palembang puffer

Synonym

Tetraodon palembangensis, Tetraodon pinguis

First characterisation

1852 von Bleeker

Identification

Fish size

~ 21 cm

Anusfin

10-12

Backfin

12-14

Auffälliges Merkmal: Nach oben gebogene Wirbelsäule die dem Kugelfisch einen auffälligen Buckel gibt. Unregelmäßige Musterung auf brauner Grundfärbung über den ganzen Körper inklusive der Schwanzflosse. Der Bauch hat eine helle Grundfärbung und ist klar abgegrenzt, die übrigen Flossen sind durchsichtig.

“Sides with wide-meshed dark network, 3-18 of the meshes enclosing one, sometimes two, rounded spots or ocelli; head depressed (Kottelat (u.a.) 1993, S. 175, dort erwähnt unter dem Synonym Tetraodon palembangensis)


 

Watertype

Freshwater

temperature

25 °C - 27 °C

Fishfood

snails
small crustacean

Basin size

55 imp.gal.

Howto

Diese Art ist lange Zeit zumindest von Aquarianern mit der Art Tetraodon biocellatus verwechselt worden, was bis heute zu Verwirrungen führt. Mit ein Auslöser dafür war eine Fehlbestimmung des VDA in einem älteren Sonderdruck der DATZ (Meinken, 1956). In dieser beschrieb Meinken eindeutig die Art Tetraodon biocellatus inklusive einer Zeichnung, welche unzweifelhaft zwei Tetraodon biocellatus zeigte unter dem falschen Namen
T. palembangensis (damals gültiges Synonym). Da er aber durchaus richtige Daten z.B. zum Vorkommen der Art M. palembangensis in seinen Bericht einarbeitete, kam es in der darauffolgenden Zeit zu verheerenden Verwechslungen, welche bis heute anhalten und dazu führen, dass die Art T. biocellatus bis heute in zahlreichen Aquaristikläden als Süßwasserfisch ausgegeben wird, was sie eindeutig nicht ist. Da diese Verwechslung nun aber schon seit vielen Jahren bekannt ist und auch schon oft propagiert wurde, darf wohl davon ausgegangen werden, dass so mancher Aquaristikhändler bewusst die Legende weiterleben lässt: Süßwasserfische verkaufen sich halt besser als Brackwasserfische! Allerdings muss andererseits auch darauf hingewiesen werden, dass nach wie vor sowohl in Büchern als auch in Zeitschriften zur Aquaristik diese Verwechslung nicht auszuschalten ist. Kurz: T. biocellatus ist ein Brackwasserfisch, aber M. palembangensis ein reiner Süßwasserfisch.

 

M. palembangensis gehört mit einigen wenigen anderen Arten dieser Gattung zu den Raubkugelfischen. Auch er ist ein Räuber, der sich vor allem von lebenden Fischen ernährt, ist aber nicht so sehr auf Fische spezialisiert wie z.B. T. miurus. Neben lebenden Fischen, welche allerdings bevorzugt werden, können daher auch tote Fische, aber auch Regenwürmer und anderes Lebendfutter gegeben werden wie z.B. Weiße Mückenlarven.

 

Der M.palembangensis ist einer der ruhigsten Kugelfische überhaupt. Die meiste Zeit des Tages liegt er in seiner Höhle oder zwischen Pflanzen versteckt und in einem gut eingerichteten Becken wird man ihn daher höchstens kurz bei der Fütterung beobachten können. Lebenden Fischen lauert er auf oder schleicht sich an sie heran, um sie dann schnell zu packen, zu zerbeißen und herunterzuschlingen. Fische, die er nicht gleich fangen kann, jagt er in der Nacht, wo er sich an die ruhenden Fische heranschleicht.

 

Was die Vergesellschaftung angeht, ist dies mit kleineren artfremden Fischen aus oben genannten natürlich nicht möglich. Mit größeren Arten soll dies aber bereits geglückt sein. Innerartlich ist der M. palembangensis allerdings recht friedlich. Nachdem Territorien im Becken abgesteckt wurden, kommt es lediglich zu Rangeleien, wenn eins der Individuen in ein anderes Territorium eindringt. Dann kommt es zu Drohungen und manchmal auch zu den für viele Kugelfische typischen Beißereien, die aber immer schnell enden und bei denen die enstandenen Wunden stets schnell verheilen. In einem 240l-Becken konnten so drei Exemplare über längere Zeit ohne Probleme gehalten werden.

 

Aufgrund des extrem ruhigen Verhaltens dieser Art und dem Umstand, dass man sie die meiste Zeit des Tages nicht zu Gesicht bekommt, wirken Artbecken mit ihr sehr leer. Aquarianern, welche dies vermeiden möchten, sei daher angeraten, eine Vergesellschaftung mit größeren auffälligeren Fischen zu versuchen.

 

Zur Beckeneinrichtung sollte neben den oben genannten Höhlen aus Wurzeln und Steinen ein Bodengrund aus Sand bestehen. Zwar gräbt sich diese Art nur äußerst selten ein, aber da sie dieses Verhalten überhaupt zeigt, sollte man ihr auch die Möglichkeit dazu bieten.

 

Pflanzen werden wie bei vielen anderen Kugelfischarten auch zerbissen. Dabei vor allem solche Arten, die lange Stiele besitzen und dort vor allem die, die in der Nähe des Liegeplatzes wachsen. Dies sollte bei der Auswahl der Pflanzen und bei der Pflanzung beachtet werden. Gute Erfahrungen wurden mit Javamoos und Javafarn gemacht. Schwimmpflanzen gehen sicher auch gut.

 

Die Art ist gelegentlich nachgezüchtet worden, wobei auf einem Stein oder in einer Höhle abgelaicht wurde. Problematisch bei der Aufzucht soll die starke Aggressivität unter den Jungfischen sein.

 

Martin Himmel

 

Special

 Diese Art ist bewiesenermaßen giftig.  (vergl. Saitanu 1992, S. 383+385)

 


Last updated:

03-11-2007 20:50

Created:

12-04-2007 14:13

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